Veranstaltung
Romanik trifft Gegenwart
15 Uhr
13.09.2026 -
13.09.2026
Sonntagsführung mit Marietta Geiger zur Architektur des Kunstmuseum Magdeburg
Inmitten der Landeshauptstadt Magdeburg liegt das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, ältestes erhaltenes Bauwerk Magdeburgs und zugleich wichtigster Ausstellungsort für Gegenwartskunst und Skulptur in Sachsen-Anhalt. Architektur und Nutzungsgeschichte des Gebäudes spiegeln in einmaliger Weise die wechselvolle von Blüte, Zerstörung und Wiederaufbauwille geprägte Historie der Stadt wider.
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Ausstellungs-
eröffnung
19 Uhr
09.09.2026 -
09.09.2026
Wir laden Sie und Ihre Freund*innen herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung "Farbe und Gebiet. Joachim Brohm".
Seit Jahrzehnten schafft Joachim Brohm fotografische Archive, die den langfristigen Wandel zivilisatorischer Randzonen sichtbar machen. Er richtet seinen Blick auf jene Aspekte der Welt, die unseren gewöhnlichen Alltag bestimmen. Seine Fotografien erscheinen nüchtern, zurückhaltend und beinahe beiläufig. Übergangszonen und Randgebiete, Wohnsiedlungen, Campingplätze, Flussufer oder Gewerbeflächen wandeln sich in seinen Bildern zu Untersuchungsfeldern voller Geschichten. Gerade diese ungeschönte Darstellung des Alltäglichen wird durch präzise Kompositionen und die subtile Beobachtung der Farbigkeit immer wieder gebrochen.
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Areal - Soundperformance
19 Uhr
08.10.2026 -
08.10.2026
Das Sound-Kollektiv IV (Lasse-Marc Riek, Wieland Krause, Johannes Krause und Claus Stoermer) präsentiert eine ortsspezifische Soundperformance im Kunstmuseum Magdeburg. Seit 2016 verbindet das Kollektiv Klangkunst, Performance und experimentelle Musik.
Die klangliche Basis bilden Field Recordings, elektromagnetische Signale (EMF), modulare Synthesizer sowie selbst entwickelte Instrumente, Klangobjekte, Fundmaterial. Diesen Elementen werden von den 4 Künstlern mit improvisierten Modulationsverfahren zu hybriden Soundlandschaften zusammengeführt.
Die Aufführung im Mittelschiff der romanischen Kirche ist eine direkte Reaktion auf den konkreten Ort. Die Architektur des Raumes mit ihrer extremen Akustik – geprägt von rund acht Sekunden Nachhall – wird aktiv in das musikalische Geschehen eingebunden. Durch freie Improvisation und dialogische Interaktion entsteht eine Echtzeit-Komposition, die den Nachhall als kompositorisches Element nutzt. Der performative Charakter der Arbeit garantiert ein auditives Ereignis, das ausschließlich für diesen Raum und den Moment der Performance konzipiert ist.
Über das Kollektiv:
IV steht seit 2016 für prozessorientierte Klangforschung an der Schnittstelle von Akustik, Elektronik und Raumwahrnehmung.
Das Sound-Kollektiv IV agiert als flexible Formation in unterschiedlichen Besetzungen. Bereits im Januar 2024 erarbeitete die Formation im Kunstmuseum Magdeburg mit URBAN_ eine ausstellungsbezogene Soundperformance. Zudem präsentierte das Kollektiv seine Arbeiten unter anderem im Salinemuseum Halle (Nach den Maschinen, 2024), im WUK Theater Quartier Halle (4+2 STEREO, 2022) sowie im Rahmen des interdisziplinären Projekts (C)Ovid’s Metamorphoses – einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Transformation, Isolation und Ovidschen Mythen in Pandemiezeiten.
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Im Dialog
19 Uhr
30.09.2026 -
30.09.2026
Joachim Brohm ist im Künstlergespräch zu Gast und spricht über seine Ausstellung „Farbe und Gebiet“. Seit Jahrzehnten schafft Joachim Brohm fotografische Archive, die den langfristigen Wandel zivilisatorischer Randzonen sichtbar machen. Er richtet seinen Blick auf jene Aspekte der Welt, die unseren gewöhnlichen Alltag bestimmen. Seine Fotografien erscheinen nüchtern, zurückhaltend und beinahe beiläufig.
Auch findet an diesem Abend die Premiere des Dokumentarfilms „Joachim Brohm. TRANSFORMATIONEN. Die Fotoprojekte seit 1979“ von Ralph Goertz statt. Seit 2010 begleitet der Filmemacher und Fotokurator Ralph Goertz den Künstler zwischen Essen, Leipzig und Berlin. Der Film zeichnet nahezu alle Fotoprojekte seit 1979 nach und hinterfragt tiefgründig seine künstlerische Praxis.
Abb: Joachim Brohm. TRANSFORMATIONEN. Die Fotoprojekte seit 1979 (Still), Film von Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv
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Ausstellungs-
eröffnung
17 Uhr
27.09.2026 -
27.09.2026
Wir laden Sie und Ihre Freund*innen herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung "Sean Scully. Lines of Emotion".
Linien und farbige Blöcke verdichten sich zu poetischen Reflexionen über Emotionen, Erinnerungen und menschliche Erfahrungen. Sean Scully zählt zu den bedeutendsten und in-ternational gefeierten Vertretern der abstrakten Malerei. Seine großformatigen Werke schaffen eindringliche Bildräume, in denen Farbe, Linie und Form zu einer ganz eigenen Sprache finden.
Was auf den ersten Blick klar und geometrisch erscheint, entwickelt bei näherer Betrachtung eine überraschende Tiefe: Spannung und Harmonie, Nähe und Distanz, Bewegung und Ruhe treten miteinander in Dialog. Scullys Bilder sind abstrakt – und doch zutiefst menschlich. "Lines of Emotion" vereint zentrale Werkserien aus sechs Jahrzehnten seines Schaffens.
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Kunst und Kinderwagen
10 Uhr
21.10.2026 -
21.10.2026
Kunstgenuss mit Baby - Führung in der Sammlung
Mit „Kunst und Kinderwagen“ lädt das Kunstmuseum zu einer entspannten Kunstpause für Eltern, Großeltern und alle Menschen, die Pflegearbeit leisten, und ihre Babys bis zu einem Jahr ein. In ruhiger Atmosphäre werden aktuelle Ausstellungen gemeinsam entdeckt; ganz ohne Zeitdruck und mit Raum für die Bedürfnisse der Kleinsten.
„Kunst und Kinderwagen“ findet jeden dritten Mittwoch im Monat um 10 Uhr statt. Die Führungen sind speziell auf Eltern mit Kinderwagen oder Trage abgestimmt. Stillen, Füttern und Brabbeln sind ausdrücklich willkommen. Im Mittelpunkt stehen der gemeinsame Austausch über Kunst, ein Moment des Innehaltens im Alltag und der Austausch mit Gleichgesinnten.
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Internationaler Museumstag
10 bis 18 Uhr
17.05.2026 -
17.05.2026
Am Museumstag lädt das Kunstmuseum dazu ein, das Haus und seine aktuellen Sonderausstellungen zu entdecken.
Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Das geteilte Jetzt / The Shared Now“, die der Frage nachgeht, was es bedeutet, heute im Hier und Jetzt zu leben – und zugleich unterschiedliche Gegenwarten zu erfahren. Die präsentierten künstlerischen Positionen aus Malerei, Video, Skulptur und Fotografie thematisieren die Fragilität von Freiheit und Menschlichkeit ebenso wie persönliches Engagement und gesellschaftliche Verantwortung. Das „Jetzt“ erscheint dabei nicht als stabiler Zustand, sondern als ein vielschichtiger, zerbrechlicher Moment, geprägt von individuellen Perspektiven und Wahrnehmungen.
Mit ihren monumentalen Gemälden erkundet Grace Weaver neue Möglichkeiten der Darstellung der menschlichen Form. Ihre Serien „Mothers“ und „Flowers“ sind in der Ausstellung „Prélude“ zu sehen.
In der Klosterkirche versperrt ein überlebensgroßes Nashorn den Blick in den Kirchenraum. „The Rhinocoeros in the Room“ von Itamar Gov hinterfragt die fragilen Grenzen zwischen Fakt und Fiktion, Erinnerung und Vorstellung.
Eine Führung in der Ausstellung „Das geteilte Jetzt“ findet am Museumstag um 15 Uhr statt.
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Kunst und Kinderwagen
10 Uhr
16.09.2026 -
16.09.2026
Kunstgenuss mit Baby - Führung in der Sammlung
Mit „Kunst und Kinderwagen“ lädt das Kunstmuseum zu einer entspannten Kunstpause für Eltern, Großeltern und alle Menschen, die Pflegearbeit leisten, und ihre Babys bis zu einem Jahr ein. In ruhiger Atmosphäre werden aktuelle Ausstellungen gemeinsam entdeckt; ganz ohne Zeitdruck und mit Raum für die Bedürfnisse der Kleinsten.
„Kunst und Kinderwagen“ findet jeden dritten Mittwoch im Monat um 10 Uhr statt. Die Führungen sind speziell auf Eltern mit Kinderwagen oder Trage abgestimmt. Stillen, Füttern und Brabbeln sind ausdrücklich willkommen. Im Mittelpunkt stehen der gemeinsame Austausch über Kunst, ein Moment des Innehaltens im Alltag und der Austausch mit Gleichgesinnten.
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Lehrer*innenfortbildung
16 Uhr
13.10.2026 -
13.10.2026
Lehrer*innenfortbildung in der Ausstellung "Sean Scully. Lines of Emotion"
Anmeldung über https://eltis-online.de/seminare/75988, Veranstaltungs-Nr.: 26F2620011
Die Ausstellung „Lines of Emotion“ mit Werken von Sean Scully lädt dazu ein, abstrakte Malerei neu und unmittelbar zu erleben. Linien, Farben und Formen verbinden sich zu eindringlichen Bildräumen, die Emotionen, Erinnerungen und menschliche Erfahrungen anklingen lassen.
Ein Rundgang durch die Ausstellung mit Dr. Uwe Förster wird ergänzt mit didaktischen Ansätzen zur Auseinandersetzung mit einzelnen Werken. Die Ausstellung bietet vielfältige Anknüpfungspunkte, um über Malerei im Allgemeinen und über Möglichkeiten ihrer Vermittlung im Kunstunterricht ins Gespräch zu kommen.
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Linien, Licht und Emotionen
15 Uhr
18.10.2026 -
18.10.2026
Sonntagsführung mit Marietta Geiger durch die Ausstellung „Lines of Emotion“. Die Werke von Sean Scully laden dazu ein, abstrakte Malerei neu und unmittelbar zu erleben. Linien, Farben und Formen verbinden sich zu eindringlichen Bildräumen, die Emotionen, Erinnerungen und menschliche Erfahrungen anklingen lassen.