Veranstaltung
Ausstellungs-
eröffnung
15 Uhr
14.06.2025 -
14.06.2025
Seit nunmehr fünf Jahrzehnten besteht das Museum für Gegenwartskunst. Dieses halbe Jahrhundert möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern – mit einem Fest, das ganz im Zeichen der Kunst und der Gemeinschaft steht. Im Rahmen des Jubiläums wird am 14. Juni die Ausstellung Herausgeforderte Gemeinschaft feierlich eröffnet. Gemeinschaft, Begegnung und Austausch stehen auch im Mittelpunkt des Geburtstagsfests. Der Eintritt ist frei.
Aus dem Programm:
15 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Herausgeforderte Gemeinschaft“ im Kreuzgang mit Musik von Lenka Župková
16 Uhr: Kaffeetafel im Skulpturenpark, Straßenmalaktion, Spiele aus aller Welt, Führungen und Gespräche mit Kunstschaffenden
16.20 Uhr: Lenka Župková im Kreuzgang
16.30 Uhr: Markus Müller mit Nebula Euphon im Oberen Foyer
16.30 Uhr Simon Becker im Skulpturenpark
16.45 Uhr UltraCello im Kreuzgang
17.15 Uhr Swing zum Mittanzen im Skulpturenpark von Swing 39 e.V.
17.45 Uhr Sophie Tassignon im Kreuzgang
18.15 Uhr Simon Becker im Skulpturenpark
18.30 Uhr Verlosung der Tombola
19.15 Uhr Sophie Tassignon im Kreuzgang
20 Uhr Ausstellungseröffnung „A Short History of Decay“ von Billy Bultheel mit anschließender Performance in der Klosterkirche
Im Mittelpunkt des Fests steht die Eröffnung einer umfassenden Neupräsentation der Sammlung sowie das Ausstellungsprojekt „Herausgeforderte Gemeinschaft“. In mehr als 100 künstlerischen Positionen wird die Vielfalt und Bandbreite der Sammlung neu lesbar. Bekanntes und Neues wird zueinander in Beziehung gesetzt und die Besuchenden sind eingeladen, die Kunstwerke wieder- und neu zu entdecken. In den Dialog mit der Sammlung treten eingeladene Künstlerinnen und Künstler, die den Eigensinn, die Besonderheit und Komplexität der Sammlung im Sinne einer „herausgeforderten Gemeinschaft“ unterstreichen. In diesem Austausch greifen sie zentrale Fragen unserer Gegenwart auf und untersuchen, was Gemeinschaft heute bedeutet.
Zum musikalischen Programm gehören Lenka Župková, Simon Becker, Ultracello sowie Sophie Tassignon.
Bei Lenka Župková trifft Violine auf live Elektronik. Die Violinistin spielt Stücke für Violine Solo von barocken Sonate von Heinrich Ignaz Franz Biber bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und eigenen Werken. Wenn Simon Becker sich ans Klavier setzt, dann scheint die Zeit für eine Weile stillzustehen. Mit viel Feingefühl singt der Magdeburger Songwriter von seiner Reise durchs Leben. Seine Lieder sind Fundstücke und Momentaufnahmen. Der Cellist und Klangkünstler Matthias Marggraff alias Ultracello ist in Magdeburg kein Unbekannter. Mit Loopstation und zahlreichen Effekten spielt er sein Cello auf unnachahmliche Weise. Durchweg frei improvisiert, aber mit Charakter und Textur entlockt er seinem Cello faszinierende Klanglandschaften. Die belgische Sängerin und Komponistin Sophie Tassignon ist für ihre Arbeit im Bereich Jazz, Avantgarde und elektroakustische Musik bekannt. Ihre musikalische Vielseitigkeit und unglaubliche Stärke als Sängerin und Komponistin macht sie zu einer Musikerin, die sich ständig selbst herausfordert und erneuert.
Im Skulpturenpark lädt Swing39 e. V. zum Mittanzen ein – swingende Rhythmen unter freiem Himmel versprechen sommerliche Leichtigkeit. Ebenfalls dort: eine festliche Kaffeetafel für alle Gäste und zahlreiche Mitmachaktionen und Spiele aus aller Welt für Groß und Klein. Bei einer Tombola gibt es die Möglichkeit, mit etwas Glück ein Kunstwerk zu gewinnen.
Ein weiteres Highlight ist das sehr seltene Instrument „Nebula Euphon“, das im Oberen Foyer von Markus Müller zum Klingen gebracht wird. Die Mischung aus Klavier und Xylophon sorgt für ein besonderes Klangerlebnis, das so nur selten zu hören ist.
Den festlichen Abend beschließt eine Performance von Billy Bultheel in der Klosterkirche. Seine skulpturale und akustische Installation „A Short History of Decay“ hat der belgische Komponist und Performance Künstler für die Präsentation in der Kirche weiterentwickelt. Mit seinem Werk bezieht sich Bultheel sowohl auf die architektonische Sprache religiöser Rituale als auch auf die performative Dynamik politischer Rede. Auf der kanzelartigen Struktur, die sich im Raum befindet, erklingt eine eigens für die Klosterkirche geschaffene Komposition, in der modale Tonalitäten des Mittelalters mit zeitgenössischen Klangtexturen verwebt werden.
Das Geburtstagsfest ist eine gemeinsame Veranstaltung des Kunstmuseums Magdeburg und des Freundeskreises des Kunstmuseums und wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie vom Land Sachsen-Anhalt und der Stiftung Kloster Unser Lieben Frauen.