Einladung zur Lehrer*innenfortbildung
Sie sind herzlich eingeladen zu einer Führung in den derzeitigen Ausstellungen im Kunstmuseum Magdeburg am Mittwoch, 23. September 2020, 16.00 Uhr. Die Ausstellungen „Nah & Fern“ und „Natures/Naturen“ greifen die Thematik der Naturnähe auf. In Gemälden, Zeichnungen, Gedichten, Fotografien und Drahtobjekten nähern sich fünf Künsterler*innen der Natur, stellen ihre Erfahrungen und Beobachtungen in und mit der Natur dar. Die Videos in der Ausstellung „Natures/Naturen“ legen einen menschlichen und spekulativen Blick auf Natur(en) frei. Dabei befassen sie sich mit den gesellschaftlichen Zuschreibungen, die Natur- sowie Landschaftsräume erfahren, und stellen die Frage, inwiefern diese als Projektionsfläche für das menschlich Unbewusste fungieren. 
Die dritte Ausstellung „Hartwig Ebersbach. Die Madonna“ lädt dazu ein, sich ausgiebig mit der Malerei zu beschäftigten.

Um vorherige Anmeldung zur Führung unter presse@kunstmuseum-magdeburg.de wird gebeten.

Vom LISA gibt es zu Fortbildungen durch weiterführende Träger folgende Mitteilung: Derzeit ist die Anerkennung von Fortbildungen weiterer Träger ausgesetzt. Das schließt aber keinesfalls eine Teilnahme von Lehrkräften an den Angeboten aus. Lehrkräfte können, entsprechend RdErl. des MK vom 16.9.2013 - 33-03000-2 2Übertragung von Entscheidungsbefugnissen auf Schulleiterinnen und Schulleiter", eine Teilnahme an der Fortbildung auch ohne WT-Nummer beantragen (Antrag auf Sonderurlaub, unter Fortzahlung der Bezüge). Eine Teilnahmebestätigung kann von uns ausgestellt werden. 

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Magdalena Burkhardt
 
 

NATURES/NATUREN. Eine Filmtrilogie von Florian Fischer und Johannes Krell
bis 10. Oktober 2020

Die Filmemacher Florian Fischer und Johannes Krell beschäftigen sich in ihren drei Videoinstallationen „Still Life“, „Kaltes Tal“ und „Umbra“ mit der Thematik der Natur: die Natur, wie sie in ihrer ursprünglichen Form ist und zu einer künstlichen Umgebung wird, die Natur, wie sie vom Menschen beeinflusst und verändert wird, und die Natur als Grundlage für Phänomene.
Die drei Arbeiten, die zwischen 2014 und 2019 entstanden, befassen sich mit den gesellschaftlichen Zuschreibungen, die Natur- sowie Landschaftsräume erfahren, und stellen die Frage, inwiefern diese als Projektionsfläche für das menschlich Unbewusste fungieren.


NAH & FERN. Steine, Fische, Wege, Blumen, Wolken.

mit Werken von Inken Hemsen, Dietrich Oltmanns, Lucas Reiner, Carl Vetter und Jeffrey Yang
bis 15.11.2020

Wir sind dabei uns zu verlieren – in Hektik, Überfluss, dem Unvermögen sensibler Wahrnehmung dessen, was uns umgibt, verschiebenden Proportionen. Was ist nah und was fern? Die Begegnung mit Kunst, die über eine reine Betrachtung hinausgeht und uns eine ästhetische Welterfahrung vermittelt, lässt uns neue Aspekte der Welt entdecken und unerwartete Weltsichten eröffnen.
Die Arbeiten in der Ausstellung bilden ein Bindeglied zwischen uns und der Natur. Die Künstler*innen Inken Hemsen, Dietrich Oltmanns, Lucas Reiner, Carl Vetter und Jeffrey Yang entwickeln damit ihre ganz eigenen Blickwinkel auf Steine, Fische, Wege, Blumen, Wolken und bedienen sich ihrer ganz eigenen Techniken und Materialien. Selbstverständliches rückt in den Fokus und verweist auf das fragile Geflecht zwischen Mensch und Natur.

 

Hartwig Ebersbach. Die Madonna
13.9.2020 bis 6.1.2021

Die Malerei von Hartwig Ebersbach (geb. 1940 in Zwickau) entsteht offensichtlich nicht Strich um Strich, kontrolliert vor der Malfläche, sie entsteht mit der typischen Fülle seiner Farben in intuitiv gesteigerten Abläufen von ekstatisch-expressiver Verausgabung. Wenige, wiederkehrende Motive laufen in seinem umfangreichen malerischen Gesamtschaffen zusammen. Die Madonna ist ein spätes und seltenes Motiv. Diesem Bild hat der Leipziger Maler Ebersbach eine besondere Stellung in seinem Schaffen eingeräumt, den Beleg liefert uns der Bildtitel. Den Titel als abschließende Festlegung ins Bildformat hineinzuschreiben, heißt, von nun ab keinen Deut ändern zu können und das Bild mit allen darin enthaltenen malerischen Exzessen und Freiheiten loszulassen, seine Existenz zu ertragen und es unserer Wahrnehmung und Deutung zu überlassen. Das Bild selbst muss Hartwig Ebersbach zu diesem Titel veranlasst haben, er lautet: „Tötende Madonna“.

Weitere Informationen zu den drei Ausstellungen finden Sie hier: Ausstellungen

Corona-Hinweis
Damit Sie sich trotz der Einschränkungen zur Eindämmung von SARS-CoV-2/ Covid-19 bei uns sicher und wohlfühlen können, haben wir Vorkehrungen getroffen und bitten Sie, diese bei uns im Haus einzuhalten.
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Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg
Regierungsstraße 4-6 | 39104 Magdeburg
Dienstag bis Freitag 10 - 17 Uhr
Sonnabend und Sonntag 10 – 18 Uhr
Eintritt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro
freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
www.kunstmuseum-magdeburg.de