Einladung
zur Eröffnung der Ausstellung

Keine Parole. Aktion – Malerei – Konzept. 
Werke aus der Sammlung Kienzle, Berlin

am 6. Juli 2013 | 15.00 Uhr

Ausstellung vom 7. Juli bis zum 15. September 2013

Wohin geht die Malerei? Kunst entsteht immer aus Fragen. Suchen Künstler zu Anfang des 20. Jahrhunderts nach neuen Wegen in der Malerei, so stellt sich ein halbes Jahrhundert danach schon die Frage, ob die Malerei noch zu Neuem fähig ist und ob nicht Fotografie, Film und Aktion die Malerei ablösen.

Die Kunstsammlung Kienzle, deren Zentrum die Malerei bildet, reflektiert die Vorkriegsmoderne mit einer kleinen Werkgruppe von Namen, die für neue Wege der Kunst stehen, wie Franz Marc, Paul Klee, Kurt Schwitters u.a. Ihren Schwerpunkt hat die Sammlung in der amerikanischen und westdeutschen Kunst ab den 1960er Jahren bis heute. Darunter finden sich Namen wie David Lamelas, Jack Goldstein, Jonathan Lasker, Emilio Prini, Gary Stephan, Emil Schumacher, Klaus Merkel oder Bertold Mathes.

Anstelle der gesetzten Namen des Kunstbetriebs baut der Sammler auf den persönlichen Blick und die dabei erworbenen Kenntnisse und Auswahlkriterien. Seit 2010 zeigt die Kienzle Art Foundation, Berlin, Aspekte der Sammlung, deren seltene Intensität schnell das Renommee des Besonderen erlangen konnte. Im Geflecht gegenseitiger Bezüge zwischen ihren Werken wird deutlich, wie entscheidend der künstlerische Prozess ist, der nach wie vor die künstlerische Suche dokumentiert, wobei die Medien immer nur das Werkzeug sind. Diese erste Museumsausstellung der Kunstsammlung Kienzle gibt einen umfassenden Einblick. 

 

 

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Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen | Regierungsstraße 4-6 | 39104 Magdeburg | Dienstag bis Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr |
Eintritt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro | freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 J. | www.kunstmuseum-magdeburg.de |