Frieder Heinze | Zeichen und Wunder

1. Oktober 2013 - 9. Februar 2014

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am 29. September 2013, 15.00 Uhr, ein.

Der Maler und Grafiker Frieder Heinze (*1950 in Leipzig) gehört zu jenen Künstlern, deren Werke ihre unverwechselbare Charakteristik trotz aller gesellschaftspolitischen Umbrüche der jüngeren Vergangenheit, digitaler Ära und anderer Paradigmenwechsel bewahrt haben. Seit Beginn der neunziger Jahre lebt er bewusst abseits der Kunstzentren. Bereits 1977 gründete er gemeinsam mit Günter Huniat das Atelier "Mogollon" im Leipziger Osten. Mit Olaf Wegewitz entstand ab 1982 das in jeder Weise aus der Tradition tretende Objektbuch "unaulutu". Beteiligt war er ebenso am wegweisenden 1. Leipziger Herbstsalon 1984, gemeinsam mit Lutz Dammbeck, Olaf Wegewitz, Hans-Hendrik Grimmling, Günther Firit und Günter Huniat. 

Die künstlerische Haltung von Frieder Heinze, zunächst eine surrealistische Auslegung im Stil der Leipziger Schule, veränderte sich nach 1980 und er fand seine bis heute unverwechselbare Ausdrucksweise, die weder ihre Sympathie für paläolithische Felszeichnungen noch für die Alltagskunst verschiedener Kulturen leugnet.

Die Ausstellung im Kunstmuseum Magdeburg ist die erste große Werkschau zu Frieder Heinze, dessen Arbeiten in allen großen Kunstsammlungen im Osten Deutschlands vertreten sind.

Der Katalog zur Ausstellung erscheint im jovis verlag, Berlin.

 

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Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen | Regierungsstraße 4-6 | 39104 Magdeburg | Di-Fr 10.00-17.00 Uhr, Sa und So 10.00 – 18.00 Uhr | Eintritt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro | freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 J. | www.kunstmuseum-magdeburg.de |