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Malen mit Licht - Der Fotograf Heinrich Heidersberger

Einer der besten Kenner des Fotografen, Bernd Rodrian, ist am 13.11., 19 Uhr, im Kunstmuseum zu Gast. In der Reihe „Mittwochabend“ widmet sich der Leiter des Instituts Heidersberger, Wolfsburg, insbesondere den Rhythmogrammen. Diese experimentellen Lichtbilder gelten als wichtigster Teil im umfangreichen Schaffen Heidersbergers. Dafür entwickelte er in den fünfziger Jahren einen Apparat, mit dessen Hilfe Lichtspuren direkt auf Fotomaterial aufgezeichnet werden konnten, ohne Kamera. Er nannte die so erzielten Bilder Rhythmogramme.
Der Faszination der Rhythmogramme kann man sich schwer entziehen. Ihre spielerische Leichtigkeit beeindruckt ebenso wie die Komplexität und scheinbar unendliche Vielfalt der Formen. Einige dieser Arbeiten sind in der Ausstellung „Moderne.Ikonografie.Fotografie. Das Bauhaus und die Folgen 1919-2019“ zu sehen (s. Abb., rechts).

Nutzen Sie mittwochs auch die Abendöffnung von 19 bis 21 Uhr. 

 

Am Abend ins Kunstmuseum

Das können Sie während der Ausstellung "Moderne.Ikonographie.Fotografie. Das Bauhaus und die Folgen 1919 - 2019" im November an folgenden Tagen, von 19.00 - 21.00 Uhr:

6. November | 13. November | 20. November | 27. November | in Verbindung mit einer Führung, außer am 13. und 27.11.

Am 13.11. ist Bernd Rodrian zu Gast, Leiter des Instituts Heidersberger, Wolfsburg, der in einem Vortrag den Fotografen Heinrich Heidersberger vorstellt. 

Am 27.11. widmet sich Dr. Annegret Laabs dem Bauhauskünstler Xanti Schawinsky, der in magdeburg zahlreiche fotografische Spuren hinterlassen hat.  

Zu beiden Veranstaltungen erhalten Sie jedoch noch eine gesonderte Info und Einladung. Nutzen Sie dafür unseren Newsletter! 

 

Blick in die Ausstellung, Foto Hans-Wulf Kunze

 

Literatur trifft Fotografie

Wir laden Sie herzlich ein zu einem Rendezvouz. Dabei treffen Literatur und Fotografie aufeinander.
Autorinnen und Autoren haben Texte zu ausgewählten Aufnahmen der Ausstellung "Moderne.Ikonografie.Fotografie. Das Bauhaus und die Folgen 1919 - 2019" geschrieben. Zum ersten Mal zu hören und zu erleben sind sie am 23.10., ab 19.00 Uhr
Die Lesung ist zugleich ein Rundgang durch die Ausstellung. Vielleicht sind die Texte ja auch Anregungen, sich über die Werke zu unterhalten, deren Motive vom Porträt über die Produktpräsentation, Stadtlandschaft bis hin zur Inszenierung reichen. 
Geschrieben haben die Texte Mitglieder des Fördervereins der Schriftsteller e.V. 

 

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Mittwochabend - mit Maix Mayer

 

 

Wir laden Sie am 9.10., 19.00 Uhr, herzlich zu einem Gespräch mit dem in Leipzig lebenden Künstler Maix Mayer ein. Anlass bildet die Ausstellung "Moderne.Ikonografie.Fotografie. Das Bauhaus und die Folgen 1919 - 2019", in der auch Arbeiten Maix Mayers zu sehen sind. In deren Mittelpunkt stehen Bauten von Ulrich Müther, der in Magdeburg vor allem durch die Hyparschale bekannt ist. Maix Mayer ist den Spuren des Architeken gefolgt und hat die umfangreiche visuelle Recherche im Film "Schalenterritorien" verarbeitet.

Die Hyparschale spielte bereits in einem anderen Film von Mayer eine wichtige Rolle, in "Alphaville MD" (2010). Insofern ist der Künstler durch seine jahrelange Beschäftigung mit Müther auch einer derjenigen, die wichtige Impulse für den Erhalt dieses markanten und wichtigen Gebäudes gegeben haben.  

 

Natürlich können Sie an diesem Abend auch die Ausstellung anschauen. 

 

Weitere Abendöffnungen (mit Führung) gibt es z.B. am 16.10.; 30.10. und 6.11. Beginn der Führungen ist 19.00 Uhr. Geöffnet ist das Museum dann bis 21.00 Uhr.  

 

Über die folgenden Veranstaltungen in der Ausstellung informieren wir Sie regelmäßig. 

 

Abb: Hyparschale, Magdeburg, Standbild aus "Alphaville MD" von Maix Mayer

 

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Die Ausstellung 
Moderne.Ikonografie.Fotografie. Das Bauhaus und die Folgen 1919 - 2019

 

wurde am 21.9.2019 eröffnet. Mit dabei war auch die neue bauhauskapelle (s. Foto). 200 Gäste nahmen an der Vernissage teil und hatten somit das Privileg, die sich über zwei Etagen und mehrere Räume erstreckende Ausstellung als erste Besucher zu betrachten.
Von der Eröffnung ging es dann sofort weiter in die Kultunacht. Auch die Gäste der Kulturnacht nutzten die einmalige Gelegenheit, die 400 Fotografien und anderen Arbeiten bis Mitternacht anschauen zu können. Insgesamt hatte die Ausstellung damit an ihrem Eröffnungstag über 500 Besucher. 
Wir laden aber auch alle anderen herzlich ein! Die einmal gekaufte Eintrittskarte gilt dann doppelt, das heißt, wer sie beim nächsten Besuch im Zeitraum bis zum 9.2.2019 vorlegt, für den ist dieser Ausstellungbesuch kostenlos. 

 

Impressionen aus der Kulturnacht, nach der Vernissage, alle Fotos: Archiv Kunstmuseum

 

 

 

 

Klangskulptur "Long Lost Bells | Verlorene Glocken" von Robin Minard

 

"Meist zielen meine Installationen darauf ab, der Öffentlichkeit den gewählten Raum intensiver erlebbar zu machen oder ihr eine neue oder angereicherte Wahrnehmung ihrer Umgebung zu verschaffen." (R.M.)

 

Seit Ende Mai 2019 gehört die Klangskulptur "Long Lost Bells | Verlorene Glocken" von Robin Minard zum Skulpturenpark des Kunstmuseums. Das jüngste Kunstwerk des Museums schlägt zugleich eine Brücke in die Vergangenheit der Stadt und des Ortes. Von 11.00 Uhr bis 22.00 Uhr erklingt zu jeder vollen Stunde eine Komposition des kanadischen Künstlers, bestehend aus Tönen von Glocken aus Magdeburger Kirchen, die im 2. Weltkrieg zerstört wurden. Der Zeitraum erinnert dabei an die Dauer des schwersten Luftangriffs auf die Stadt, am 16.1.1945, der 11 Uhr begann.